Christoph im Land der Kiwis

12Mai
2015

Melbourne

G´Day from Melbourne,

meine vorletzte Station geht nun auch zum Ende und es waren nochmal richtig schöne Tage in Australien. Ich habe zwar wieder das schlechte Wetter mit nach Melbourne gebracht aber das hindert mich ja nicht an meinem Sightseeing. Ich begann natürlich wieder in meinem geliebten Sea Life aber das führe ich erstmal nicht weiter aus nicht dass ihr noch gelangweilt werdet. Im Anschluss bin ich einfach wieder drauf los gelaufen und habe mir die Innenstadt angesehen und das gute Essen genossen. Melbourne ist eine perfekte Szenestadt und bietet einige schöne Gassen mit kleinen Restaurants und Bars. Ich war schon begeistern von der Architektur in Sydney aber Melbourne hat erstaunlicher Weise nochmal einen drauf gelegt. Mit der Mischung von alt und neu überzeugt einfach alles. Es beginnt mit Straßenbahnen aus damaligen Zeiten über Kirchen und Gedenkstätten aus dem zweiten Weltkrieg welche auf hochmoderne Hochhäuser und architektonisch ausgefallene Gebäude treffen. Am zweiten Tag habe ich dann einen langen Spaziergang zum Hafen gemacht in einer von Laub bedeckten Kulisse und wunderschönen Sonnenschein. Am Abend hab ich dann nach über vier Monaten meinen Freund Marko wiedergetroffen und wir haben uns im Hofbrauhaus von Melbourne ein paar Bier gegönnt und Geschichten ausgetauscht. Am Dienstag ging es dann auf die bekannte Great Ocean Road zu den zwölf Aposteln. Der Weg beginnt an einer der bekanntesten Surfbeaches der Welt wo die Marken Quiksilver und Ripcurl gegründet wurden. Die Straße führt wie der Name schon sagt am Meer entlang und hat eine wunderschöne und gigantische Landschaft aber ist von den Wäldern komplett anders als Neuseeland. Die Wälder sind recht karg und trocken. An der Hälfte vom Weg unternahm ich eine kleine Wanderung und traf unterwegs einige Koalas und Kängurus. Am Endpunkte schaute ich mir dann die zwölf Apostel an, was bis zu 60m hohe mitten im Wasser stehende Kalksteine sind. Nun sitz ich am Flughafen und es geht auf zu meinem letzten Stopp nach Kuala Lumpur.

Liebe Grüße

08Mai
2015

Gili Air

Hallo von Gili Air,

meinen Fortgeschrittenenkurs zum Tauchen habe ich nun in Padangbai abgeschlossen und kann nun bis 30m Tiefe tauchen. Dieser Kurs beinhalte einen Tieftauchgang, einen Wracktauchgang, einen Strömungstauchgang und einen richtig tollen Nachttauchgang. Die Wassertemperaturen sind zurzeit um die 30°C und sind in den Korallengärten der Wahnsinn und es kann es wirklich nur jedem empfehlen mal das Tauchen zu testen. Das Leben auf Bali läuft sehr entspannt und die Balinesen leben auch mehr oder weniger von einem Tag in den anderen. Die Frauen haben hier auch die Finanzen unter Kontrolle da die Männer das verdiente Geld gleich am selben Tag noch ausgeben würden. Die Löhne sind ca. 300€ pro Monat und dementsprechend sind auch die Lebensverhältnisse und jeder versucht einen über das Ohr zu hauen. Jeder Kauf beginnt mit handeln und beginnt mit extremen Preisen. Ein gutes Beispiel war das die Fähre von Bali nach Gili Air eigentlich 1.200.000 Rupiah kostet und wir uns am Ende bei 300.000 Rupiah getroffen haben. Ich bin nun von Padangbai auf Gili Air übergesetzt und verbringe hier jetzt drei Nächte bis es dann weiter nach Melbourne geht. Gili Air ist eine kleine Insel in der Nähe von Lombok und es ist einfach nur Urlaub. Ich habe auf Gili Air einen Tauchgang zum Abschluss durchgeführt wo man leider feststellen musste das diese Riffe schon teilweise sehr zerstört sind durch das Dynamitfischen in der Umgebung. Heute Vormittag ging es dann wieder für mich mit dem Boot nach Bali und zurück an den Flughafen.

Viele Grüße  

01Mai
2015

Bali

Guten Tag aus Padangbai,

am Samstagmorgen habe ich mich mit meinen Unmengen an Gepäck auf den Weg zum Flughafen in Sydney begeben. Von da aus ging es dann mit einem 6,5 stündigen Flug nach Bali/Denpasar. Die Freude und Aufregung war groß und ich landete gut in Bali bei schwülen 30°C. Bei der Einreise in Bali darf man erst einmal für 50 USD ein Visa kaufen. Am Ausgang des Flughafen warteten schon hunderte Fahre um die Leute zu verteilen. Sie schreiten tausende Angebote mit Millionen Beträgen durch die Ankunftshalle. Dies verwirrte natürlich sehr und ich musste erst einmal mit dieser Währung auseinandersetzen. Mein Ziel in Bali lag 1,5h nördlich von Denpasar. Ich hatte nach kurzer Zeit und ein wenig handeln schnell einen Fahrer gefunden der mich nach Padanbai gebracht hatte. Am Sonntag startete ich dann meinen Open Water Diving Tauchkurs. Wir starteten mit einiger Theorie und einigen kurzen Tauchgängen im 3m tiefen Pool. Mit einer Menge Hausaufgaben endete der erste Tag in einer der kleinen Bars am Strand und einem guten Abendessen für insgesamt 8€. Der zweite Tag begann wieder mit einer kleinen Wiederholung und meinen ersten Meerestauchgang bei 28°C Wassertemperatur. Der Tauchgang ging 56min und war unglaublich schön. Von Muränen über Flundern, Clownfische (Nemo), Dokterfische und wunderschönen Korallen haben wir sehr viel gesehen und Sichtweiten weit über 10m. Am Dienstag hieß es dann Abschlussprüfung und zwei weitere Tauchgänge mit diversen Übungen und Aufgaben. Am Nachmittag hatte ich den Kurs erfolgreich beendet und meldete mich gleich noch für einen Wracktauchgang an. Das Wrack ist US-Frachter der durch Beschuss gesunken war aber es gerade noch an Land geschafft hatte wo er danach ausgeschlachtet wurde und da lag. In den 60iger Jahren wurde er dann durch ein Erdbeben und den Vulkanausbruch wieder ins Meer geschoben wo er bist jetzt liegt. Das Wrackbegann 3m unter der Oberfläche und war wieder ein Highlight. Wir haben Schwarzflossenriffhaie (1,3m), Schildkröten, Doktorfische, Sepias, Clownfische, Kofferfische, Rochen, Trompetenfische, Tintenfische und viele mehr gesehen. Am Donnerstag gab es dann eine Auszeit vom Tauchen und es ging mit einem geliehen Roller nach Ubud ins Landesinnere. In Ubud begann ich dann auf einer Luwak Kaffeefarm wo bestimmter Arabica Kaffee hergestellt wird. Die Luwak Katze frisst die Arabica Frucht kann aber die eigentliche Bohne nicht verdauen und scheidet diese wieder aus. Das soll bezwecken das man sich fitter fühlt obwohl es dadurch weniger Koffein hat. Von dieser Farm ging es dann durch den chaotischen Verkehr weiter zu den berühmten Reisterrassen wo es dann mit einem wahnsinnig tollen Ausblick Mittagessen gab. Von da aus ging es zum Monkey Forest welcher mit hunderten Affen bewohnt ist. Heute werde ich ein wenig an den Strand gehen und relaxen und für meinen Fortgeschrittenenkurs der am Samstag beginnt lernen.

Viele sonnige Grüße nach Deutschland 

23April
2015

Sydney

Good Day from Sydney,

ich habe nun mein geliebtes Neuseeland am Montagabend verlassen und bin nach Sydney geflogen. An meinem letzten Wochenende in Neuseeland war ich nochmal in Whangarei zur International Rally of Whangarei und hab den Stars beim Fliegen zugesehen. Am Sonntag schaute ich dann das letzte Rugby Spiel meiner Mannschaft wo ich in den letzten Wochen trainiert hatte. Das Spiel war extrem hart und endete mit einem Sieg für die andere Mannschaft, zwei Kreutzbandrissen und einem vermutlich Querschnittsgelähmten.

Am Montag bin ich dann mit einem Airbus A380 bei einem traumhaften Sonnenuntergang in Auckland gestartet und mit einer halben Stunde Verspätung in Sydney gelandet weil hier schwere Unwetter zurzeit herrschen. Im strömenden Regen ging es dann für mich zum Hostel. Am Dienstagmorgen hatte sich das Wetter leider nicht gebessert und ich begann mit meiner Schlechtwettervariante der Sightseeingtour im Sealife und im Wildlife Park. In dem Aquarium sind Einheimische Fischarten ausgestellt und in liebevoll angelegten Aquarien ausgestellt. Im daneben liegenden Wildlife Park gab es dann die ersten Koalas, Kängurus und Krokodile zusehen. Nach diesen Attraktionen habe ich mir das Queen Victoria Building angesehen. Sydney kann auch bei Regen und Sturm mit seiner tollen Innenstadt überzeugen. Mein Mittwoch begann wieder mit Sturm und Regen und einem Besuch im Australischen Museum, wo ich mir ein wenig Kultur eingeflößt habe. Mit einem guten Mittagessen in Chinatown besuchte ich den Paddy´s Market welcher einem tschechischen Großmarkt ähnelt. Zum Relaxen und beruhigen ging es dann in den Chinesischen Garten. Am Donnerstag ließ sich dann endlich das erste Mal die  Sonne blicken auf meinem Weg zum Fischmarkt in Sydney. Auf diesem Markt werden täglich Auktionen für jegliche Restaurants, Hotels oder sonstiges für Fisch getätigt. Dieser riesige Fischmarkt bietet wirklich hunderte verschiedene Fisch-, Krabben- und Muschelsorten. Nach dem Fischmarkt ging es dann zu den Highlights von Sydney, der Harbour Bridge und der Oper. Die Harbour Bridge ist ein gigantisches Bauwerk mit seiner knapp 1200m Länge. Von der Harbour Bridge hat man einen guten Blick auf die Oper von Sydney welche von einen schwedischen Architekten konstruiert wurde. Sydney kann definitiv mit seiner Architektur und seinem Stadtaufbau glänzen und ist eine der schönsten Großstädte die ich bis jetzt gesehen habe. Heute geht es für mich raus aus dem Trubel zum Bondi Beach bevor es dann morgen weiter nach Bali geht.

Viele Grüße aus Australien

   

13April
2015

Bye Bye Neuseeland

Das letzte mal Hallo aus Neuseeland,

so nun ist die letzte Woche in Neuseeland angebrochen und somit auch der letzte Blogeintrag. In der letzten Woche habe ich viel gearbeitet auf der Farm. Die Farm muss langsam aber sicher Winterfest gemacht werden. Das bedeutet in dieser Region nicht dass es schneit, sondern dass es zu sehr starken Winden und Regenfällen kommt. Wir haben viele Bäume verschnitten und Feuerholz für die Heizung eingeholt. Die Kühe werden über den Winter auf eine andere Farm gebracht da es nicht genug Essen gibt. Die Weiden sind zu schlammig damit das Gras gut nachwachsen kann. Am Samstag war ich in Auckland und hab meiner Rugby Mannschaft bei ihrem ersten Saisonspiel zugesehen und den Herbsttag in vollen Zügen genossen. Sonntagmorgen ging es dann für mich an der Start des Orewa Beach Halbmarathon für die 10,5km Distanz. Der Lauf begann mit ca. 200 Läufern direkt am Strand und ging durch den Regenwald und das kleine Örtchen Orewa. Ich war der Meinung dass die Strecke recht Flach ist aber das war leider überhaupt nicht der Fall. Bis zum 6.km konnte ich den dritten Platz gut verteidigen, da ich mich aber verlaufen hatte und an einem Berg falsch geatmet hatte musste ich diesen dritten Platz leider abgeben. Als vierter überquerte ich dann die Ziellinie und war auch damit recht zufrieden. In der letzten Woche heißt es jetzt nochmal alles organisieren und freuen dass es in Richtung Heimat geht.

Ich habe in den letzten Monaten viel erlebt, gelernt und genießen dürfen. Ich bin froh dass ich diese Erfahrung machen durfte und kann sie jedem nur empfehlen. Neuseeland ist ein traumhaftes Land zum Reisen und hat ein sehr angenehmes und nettes Volk. Atemberaubende Landschaften, Klimazonen und Naturereignisse auf engstem Raum kann man glaube ich nicht besser erleben als in Neuseeland.  Ich durfte viele Einheimische kennenlernen und habe mit diesen gelebt. Solch positiven Eindrücke und jederzeit hilfsbereiten Menschen wie in Neuseeland bin ich vorher noch nie begegnet und werde es auch in mancher Hinsicht vermissen.  Ich bin sehr dankbar dass ich diese Lebenserfahrung machen durfte und dass meine Freundin, Familie und Freunde immer an meiner Seite standen und mich unterstützt haben. Ein großer Dank geht auch an meine Besucher Falko und Markus mit den ich zwei tolle Roadtrips absolviert habe. Vielen Dank auch an euch die meinen Blog regelmäßig verfolgen und interessiert an meiner Reise sind. Danke Neuseeland

Bei meinem nächsten Blogeintrag werde ich mich aus Australien melden und berichten.

Bye Bye 

04April
2015

Happy Eastern from New Zealand

Hallo und frohe Ostern,

zurzeit befinde ich mich noch auf meiner Farm und werde das auch bis paar Tage vor meiner Abreise in Auckland beibehalten. In der letzten Woche hatte ich sturmfrei und musste die Farm selbstständig leiten und für die Tiere sorgen. Die Herbsttage in Neuseeland sind sehr angenehm mit im Schnitt 24°C aber die Nächte werden schon kälter und die Tage kürzer. Am letzten Wochenende war ich noch bei den „standup paddeling championships“ im nahegelegenen Omaha. Es war jetzt nicht das Bombenevent aber man konnte es sich mal ansehen. In der letzten Woche war ich noch paar Stunden arbeiten für Todd um mein Geldbeutel für Bali und Co zu füllen. Meine neuseeländische Steuererklärung ist auch in der Bearbeitung und ich hoffe ich bekomm meinen Anteil wieder zurück. Am gestrigen Samstag habe ich nun auch mein Auto auf dem car market in Auckland verkauft. Der gewünschte Gewinn ist leider nicht eingetreten da es einfach eine extrem ungünstige Zeit ist sein Auto zu verkaufen weil alle das Land verlassen. Das bedeutet auf dem Markt wurden 50 Autos angeboten und nur 2 davon verkauft. Aber mit dem Verlust den ich mit dem Auto hatte kann ich gut leben da mich alles andere einiges mehr gekostet hätte. Am 20. April fliege ich dann von Auckland nach Sydney und werde da ein paar Tage verbringen bevor ich dann auf Bali meinen Tauchkurs absolvieren werde.

Ich freu mich schon auf meine Heimat und hoffe dass der Schnee bis dahin verschwunden ist und ich meinen dritten Sommer genießen kann.

Ich wünsch euch einen schönen Ostersonntag

PS: Ich bin seit paar Tagen stolzer Onkel von Luisa Johanna

21März
2015

Herbst in Neuseeland

Guten Tag,

so mein letzter Monat in Neuseeland ist nun angebrochen und ich hab den Sturm vom Sonntag gut überstanden und es war zum Glück nur halb so schlimm. Ja der Herbst ist nun in Neuseeland angekommen, die Tage werden kürzer und die Nächte kälter aber die Sonne und das Sommergefühl ist noch lang nicht vorbei. Letzten Sonntag haben wir nun die letzten zwei Schweine von Andrew geschlachtet und verarbeitet. Die beiden haben nun ihre Farm verkauft da er es nicht mehr allein Händeln kann. Das bedeutet es wird aufgeräumt auf dem Hof. In den letzten Tagen genieß ich das wwoofing in vollen Zügen. Das bedeutet ich arbeite paar Stunden pro Tag, kann mich meinem Sport widmen und kann am Abend die besten Gerichte, Weine und Biere bei Andrew und Sabine genießen. Seit zwei Tagen arbeite ich nun für ihren Sohn Todd und kann mir dadurch ein wenig Geld verdienen und komm unter Leute. Die Arbeiten sind meist Gärten in Schuss bringen und alles erledigen was mit Gartenbau zu tun hat. Am Donnerstag habe ich nun mein erstes Rugby Training mit Todd seiner Mannschaft absolviert und es war ein riesen Spaß. Es ist durch die ganzen einzelnen Positionen und Spielzüge nicht einfach zu verstehen aber los rennen und andere tackeln klappt ganz gut. Ich lern hier auf dem Hof jeden Tag mehr über biologischen Anbau, Haltung von Schafen, Kühen und Schweinen. Ich versuch die letzte Zeit in Neuseeland noch in der Natur und am Pazifik zu genießen bevor es dann in den harten Alltag zurückgeht. Aber ich freu mich sehr auf euch 

Viele Grüße aus Neuseeland

 

15März
2015

WWOOFING in Warkworth

Kia Ora aus Warkworth,

ich hatte die Jobsuche am Montag begonnen und versucht über diverse Webseiten, Zeitungsannoncen und direkten Nachfrage einen Job zu finden. Ich hab versucht den gleichen Job zu finden wie in Queenstown aber es war nicht möglich da diese Fachkräfte nur mit ihrem eigenen Werkzeug gefragt sind. Ich habe mich bei einigen Agenturen angemeldet aber etwas Festes und Konstantes war nicht in Aussicht, da es einfach zu viele Backpacker rund um Auckland gibt. Ich benötige aber einen konstanten Lohn da mich sonst die Lebenserhaltungskosten in Auckland auffressen mit den hohen Nahrungsmittelpreisen und Unterkünften. Nach langem Überlegen habe ich mich dann umzuschwenken auf wwoofing. Das bedeutet du arbeitest für eine Familie oder Bauern ein paar Stunden am Tag und kannst dafür bei ihm kostenlos schlafen und essen.  Ich machte mich dann auf die Suche nach einem geeigneten Ort für mich im Umland von Auckland. Ich fand die Familie Rochford in Warkworth und helfe diesen jetzt seit einigen Tagen auf ihrem 20 Hektar großen Grundstück. Andrew hat einen Bypass am Herzen und Sabine seit 11 Jahren Parkinson, deshalb können sie nicht alles allein auf dem Hof Händeln. Meine Aufgaben sind Rasen mähen, den Garten in Ordnung halten und Zäune reparieren die z.B. von den Schafen oder Kühen beschädigt worden. Vielleicht habe ich auch noch Glück und kann einen Job abgreifen über ihren Sohn. In meiner Freizeit fahre ich mit meinem Rad oder renn an die wunderschönen Strände und Buchten rund um Warkworth. Zurzeit rennt ein Storm in Richtung Neuseeland und hat die nördlich gelegene Inselgruppe schon platt gemacht mit einer Windstärke bis zu 300km/h. Das bedeutet die nächsten Tage Daumen drücken das alles gut geht.

 

Viele Grüße nach Deutschland

09März
2015

Alles hat ein Ende

Hallo aus Auckland,

unsere Reise von Paihia ging weiter Richtung Norden an den Nintey Miles Beach, welcher eigentlich nur neunzig Kilometer lang ist und keine neunzig Meilen. An diesem Strand, der bekannt dafür ist das man mit seinem eigenen Auto darauf fahren kann und als Straße anerkannt ist, sollte nun von meinem Allradmonster bezwungen werden. Mit einem sehr flauen Gefühl im Magen ging es dann mit Schwung über die anfangs sehr weichen Dünen auf den festen zum teils nassen Sand und es ließ sich sehr gut fahren. Nach ca. 16km Fahrt am Strand erreichten wir dann den Campingplatz, welcher einer Deutschen gehört die schon seit zwanzig Jahren in Neuseeland lebt. Am Abend wollten wir Muscheln sammeln für das Abendessen da es davon Millionen am Strand gibt, da schwamm uns ein kleiner Pinguin direkt in die Arme. Bei dem Abendessen mit Blick auf das Meer konnten wir den Tag ausklingen lassen. Am nächsten Tag ging es dann zum nördlichsten Punkt der Insel, zum Cape Reinga. Die Fahrt begann wieder am Strand und lies mich oft schwitzen da der Sand recht weich war und das Problem ist das der Strand nur befahren wird wenn Ebbe ist. Auf dem Weg zum Cape kreuzten uns noch ein paar wilde Pferde die Wege und atemberaubende Blicke liesen nicht lang auf sich warten. Am Cape angekommen kann man dann beobachten wie der Pazifik in den Tasmansee fließt. Die Vulkanlandschaft die von riessiegen Sanddünen in Dschungel übergeht ist einfach Wahnsinn und unbeschreiblich schön. Auf dem Rückweg ging es dann an gigantischen Sanddünen vorbei wo ich mich im Sandboarden übte. Unser Tag endete dann in Kaitaia mit einer komplett Wäsche meines Autos und leider mit einer bitteren Nachricht aus Deutschland, welche mir die Nachteile vom Traveln sehr klar machten und auch spüren lies (R.I.P. Paul Altmann). Von Kaitaia ging es am nächsten Tag in Waipoua Forest wo gigantische Kauri Bäume stehen. Der Tane Mahuta welcher eine Höhe von über 51m und einen Umfang von über 13m misst, ist der älteste und größte Baum im Park. Von dem National Park entschieden wir uns dann nochmal für zwei Tage Strandurlaub in Orewa wo wir zum Anfang schon waren. Von Orewa aus ging es dann in die größte Stadt Neuseeland, Auckland. Es war für uns beide ein riesiger Schock und wir fühlten uns wie kleine Kinder als wir in dieser Stadt nach fast drei Wochen Natur pur angekommen waren. Nach einigen Stunden hatten wir dann den Überblick gewonnen und hatten uns einen Plan geschmiedet für die nächsten Tage. Wir begannen mit dem Zoo in Auckland welcher durch seine vielfältigen Themengebiete echt überzeugte. Die anschließende Stadtbesichtigung ließ uns einfach nur staunen da alles einfach übergroß ist. Der zweite Tag begann im viertgrößten Hafen der Welt mit eine Hafenrundfahrt über angrenzende Inseln. Der Skytower versüßte uns dann den Nachmittag mit einem Blick über Auckland. Die Reise endete nun leider am Montagmorgen am Flughafen von Auckland für Markus und mich. Ich bin nun wieder auf Jobsuche und versuche neue Erfahrungen allein zu sammeln.

Viele Grüße aus Neuseeland

03März
2015

Northland

Guten Tag aus Aoteroa,

von Gisborne aus sind wir nun den Streethighway 2 weiter nach Whakatane gefahren. Nach dem kleinen Reinfall mit dem Hostel in Gisborne sind wir in eine Wohlfühloase gekommen. Mit einer Wanderung am Strand zu einigen verstecken Buchten haben wir die Seele baumeln lassen. Von da aus sind wir den nächsten Tag nach Rotorua und haben uns die Geschichte der Maori ein weniger genauer angesehen. In einem einheimischen Dorf haben wir uns traditionelle Gesänge und die berühmte Haka live angesehen. Rotorua ist für seine Geysire und brodelten Schlammlöcher bekannt und diese sind auch über die ganze Stadt verteilt. Der Schwefelgeruch zieht sich über die ganze Stadt und ist teilweise sehr unangenehm und kann ihn auch mal das essen verderben. Von Rotorua sind wir dann zurück ans Meer gefahren nach Tauranga. Auf dem Weg haben wir uns noch die Filmkulisse von Herr der Ringe und dem Hobbit angesehen. In diesem Dorf ist das Zuhause von Frodo Baggins dargestellt und bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Die einzelnen Häuser der Bewohner sin in drei verschiede Größen hergestellt wurden um die Größenunterschiede im Film durch optische Täuschungen darzustellen. Es ist wirklich faszinierend wie solch ein Filmset zum Leben erweckt wird und mit welchen Tricks dabei gearbeitet wird. Tauranga ist ein beliebter Surfspot und von seinem Mt. Manganui perfekt zu beobachten. In diesen Gegenden ziehen sich Kilometer weit Kiwi-, Avocado- und Orangenfarmen. Von da aus sind wir dann weiter auf die Halbinsel Coromandel gefahren und haben in Hahei unser Lager für zwei Tage aufgeschlagen. In Hahei ist der berühmte Hot Water Beach wo man sich seinen eigenen Hot Pool bei Ebbe buddeln kann. Dies kommt dadurch Zustande das sich ein heißer Vulkanstein unter der Erde befindet welcher das Wasser an der Küste bis über 65°C erhitzt und unerträglich zum Baden macht. Eine weitere Attraktion ist das Cathedral Cove was eine ausgespülte Höhle bzw. ein Bogen ist. Von der Halbinsel ging unsere Reise dann weiter an traumhaften Küstenstraßen nach Orewa über Auckland. Orewa liegt ca. 30km nördlich von Auckland und ist perfekt zum Entspannen und Relaxen. Das Wetter meint es in den letzten Tagen gut mit uns und ist teilweise vor Sonne nicht zu ertragen. Das Meer hat in der nördlichen Region über 25°C und macht das Erfrischen nicht unbedingt  zu einer Erfrischung. Von Orewa aus ging es dann zu den Abbey Caves und den Waterfall nach Whangarei. In den Abbey Caves haben wir unsere eigene Höhlenwanderung im Knietiefen Wasser und unseren Stirnlampen unternommen. Die bis zu 190m langen Höhlen zeigten hunderte von Glühwürmchen an den Wänden der Höhlen und verschlugen uns die Sprache.  Von Whangarei ging es nach Paihia in die Bay of Island. Diese Bucht mit vielen kleinen Inseln ist eine traumhafte Landschaft mit traumhaften Stränden und zum Entspannen und Erholen einfach nur perfekt. Wir sind mit einem Wassertaxi dann nach Russell gefahren und haben uns eins der ersten Dörfer Neuseelands angesehen und ein typisches Fish&Chips gegessen.

Viele Grüße vom sonnigen Paihia

 

 

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